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Hornhaut, Reib-Druckstellen, Blasen

Reibstellen auf der Haut werden mit der Zeit zu Blasen oder Hornhaut. Diese Reaktionen sind immer ein Zeichen einer Überlastung dieser Hautstelle. An dieser Stelle am Fuß kommt zu viel Druck drauf, folglich reagiert der Körper mit einer Verdickung der Haut. Das Abtragen der Hornhaut ist deshalb nur eine kurzfristige Lösung, langfristig muß der Druck auf diese Stelle minimiert werden.
Im kyBoot/ auf dem kyBounder steht Ihr Fuß auf einem weichen Untergrund und kann sich frei in alle Richtungen bewegen. Das Schuhmaterial ist weich und der Schuh bietet viel Innenraum. Dadurch wird der Fuß gleichmässig belastet und es gibt keine Druckstellen.

Christine Weisskirchen arbeitet als Dauernachtwache im Spital. Lange Zeit litt sie an dicker Hornhaut und offenen Stellen an den Füßen.

 

 

Definition

Hornhaut (Schwiele)

Lokale Hyperkeratose in einer Region vermehrter Druck- oder Scherbelastung.
Häufig ist bei einem Spreizfuß eine flächenhaft vermehrte Beschwielung unter den zentralen Mittelfußköpfen zu beobachten. In Höhe der Zehen können sich Schwielen unter den Zehenkuppen (z. B. bei Hammerzehe) oder über dem beugekontrakten Zehenmittelgelenk (z. B. bei Klauenzehe) ausbilden. Seitliche Exostosen an den Zehenphalangen können klinisch ebenfalls durch eine lokale Schwielenbildung imponieren. 
Alle Rückfußdeformitäten, die mit einer Achsenfehlstellung verbunden sind, können zu einer krankhaft gesteigerten Schwielenbildung führen. 

 

Blase (Bulla)

Dies ist in der Dermatologie ein über das Hautniveau erhabener flüssigkeitsgefüllter Raum, der wenigstens erbsengroß (> 5 mm) ist. Kleinere Flüssigkeitsansammlungen werden als Bläschen bezeichnet.
Bullöse Hautveränderungen sind häufig Folge mechanischer Reizungen, zum Beispiel bei scheuernden Schuhen.

 

Ursachen

Reibung bzw. Druck an einer Hautstelle durch:

  • Unpassendes Schuhwerk (z.B. zu enge Schuhe)
  • Sockenwulst
  • Naht im Schuh
  • Steifes Leder (neue, nicht eingelaufene Schuhe)
  • Einseitiger Gang/ Hinken
  • Fußfehlstellungen/ Fehlbelastung des Fußes

 

Langzeitfolgen

Dicke Hornhaut, die trocken ist, kann einreißen. Dies ist schmerzhaft und kann auch entzünden.

 

Konventionelle Therapie

  • Blasenpflaster
  • Fußpflege
  • Hornhaut abtragen

 

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

Die weich-elastische kyBoot-Sohle paßt sich jeder Fußform an, dadurch wird der Fuß gleichmässig belastet. Bestehende Hornhaut oder schmerzhafte Stellen gehen zurück.

Die weich-elastische Sohle zeigt einseitige Fußbelastung sofort auf. Wenn Sie bemerken, dass Sie schräg im kyBoot/ auf dem kyBounder stehen, ist das ein Zeichen, daß Sie den Schuh/ die Matte einseitig belasten. Versuchen Sie die Fußstellung so zu korrigieren, dass der Fuß wieder aufrecht auf der Sohle/ Matte steht. So kräftigen Sie die Fußmuskulatur und lernen wieder natürlich zu Gehen und die Gelenke dabei zu entlasten.

Durch das natürliche Abrollen im kyBoot/ auf dem kyBounder werden die Fußgelenke mobilisiert und der Fuß bleibt in sich beweglich. Dadurch nehmen Schmerzen in den Fußgelenken ab und Sie können langfristig etwas gegen Überbeine, Fußfehlstellungen und Gelenkabnutzung unternehmen.

 

Erstreaktionen

Spezifische Erstreaktionen bei sensiblen Füßen oder bestehenden Überbeinen/ Fußfehlstellungen:

Da im kyBoot der Fuß regelmässig belastet wird, ist dies anfangs für Ihren Fuß ungewohnt, da andere Stellen belastet werden, die Sie zuvor unbewußt entlastet haben. Es können anfangs neue Reib- oder Druckstellen am Fuß entstehen. Bitte beachten Sie in diesem Fall die Tipps unter "Anwendungstipps"! 
Diese Erstreaktion wird nur vorübergehend sein, bis sich Ihr Fuß an die regelmäßige Belastung im kyBoot gewöhnt hat. Dann werden die alten, sowie die neuen Druckstellen verschwinden und die Hornhaut an den Füßen wird sich abbauen.

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen

 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

 

Anwendungstipps

Wenn anfangs im kyBoot neue Reib-Druckstellen entstehen ist dies ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass Sie Ihren Fuß anders belasten als in den "normalen" Schuhen mit der steiferen Sohle. Die neuen Reib-Druckstellen entstehen vorübergehend und verschwinden, sobald sich Ihr Fuß an die neue, regelmäßige Bealstung im kyBoot/ auf dem kyBounder gewöhnt hat.

Achten Sie sich im kyBoot/ auf dem kyBounder auf eine aufrechte Körper- und Fußhaltung.

Korrigieren Sie ein seitliches Abkippen im kyBoot/ auf dem kyBounder. Seitliches Abkippen ist ein Zeichen einer Fußschwäche und dies führt zu einer einseitigen Bealstung des Fußes und des ganzen Körpers.

Rollen Sie bewuß von der Ferse über die Großzehe ab, so belasten Sie den Fuß natürlich geleichmässig.

Achten Sie sich, dass Sie die Zehen nicht verkrampfen/ krallen und auch der restliche Körper (u.a. die Schultern) locker bleibt.

Stehen Sie nicht zu lange an einem Ort, bewegen Sie sich regelmässig im kyBoot/ auf dem kyBounder. So kann der Luftaustausch im Schuh gewährleistet werden und es entstehen weniger schnell Druckstellen.

Wir raten Ihnen regelmässig die kybun-Übungen zu machen, so trainieren Sie den Körper noch intensiver und fallen weniger schnell in eine Schonhaltung. Besonders bei Schmerzen helfen Ihnen die kybun Übungen die Muskulatur zu lockern und entstandene Druckstellen am Fuß zu entlasten.

Fall, trotz kybun-Übungen, die Schmerzen nicht verschwinden oder sich die Reib-Druckstellen verstärken, machen Sie eine kurze kyBoot/ kyBounder Pause, bis die Symptome/ Erstreaktionen verschwunden sind.

 

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