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Hüftarthrose/ Coxarthrose

Arthrose ist in der heutigen westlichen Gesellschaft eine weit verbreite Erkrankung. Einerseits wächst die Druckbelastung der Gelenke, je mehr Gewicht ein Mensch auf die Waage bringt, andererseits wird der Knorpel, durch die immer weiter steigende Lebenserwartung, viel länger belastet als noch vor 50 Jahren. Hinzu kommt die Tatsache, dass der zivilisierte Mensch die meiste Zeit auf flachen, harten Alltagsböden geht und die meisten Schuhhersteller die Philosophie verfolgen, dass ein Schuh den Fuß stützen und führen, sowie einen kleinen Absatz haben muß. Für diese Art Beanspruchungen sind unsere Hüfte aber nicht gebaut, werden dadurch massiv fehlbelastet und nützen sich dadurch viel schneller ab (Hüftarthrose).

Ernest Lamon sicherte sich als Degenfechter in seiner Karriere zehn Mal den Schweizer Meistertitel. Doch der Sport hinterliess schmerzhafte Spuren am Körper.

 

 

Definition

Die Hüftgelenksarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, insbesondere im hohen Alter, der ein Verschleiss der Knorpeloberfläche von Hüftpfanne und Hüftkopf zu Grunde liegt. Sie ist die häufigste Form der Arthrose beim Menschen.

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die vorwiegend bei Missverhältnissen zwischen Belastung und Belastbarkeit der einzelnen Gelenkanteile und –gewebe entsteht.

Charakterisierend für die Krankheit ist ein belastungsabhängiger Schmerz direkt im Hüftgelenk. Dieser projiziert sich auf die Leiste. Oftmals bestehen jedoch auch Schmerzquellen im Bereich der Lendenwirbelsäule und am Kreuzdarmbeingelenk.

 

Ursachen

Ursachen für die Hüftgelenksarthrose können verschiedene (Vor-)Erkrankungen oder (Vor-)Verletzungen im Hüftgelenksbereich sein, bei circa einem Viertel aller Fälle kann jedoch keine genaue Ursache ausfindig gemacht werden.

Arthrose kann durch Übergewicht und Überbeanspruchungsschäden, wie sie durch exzessiven Sport oder das Verrichten von körperlicher Schwerarbeit auftreten, verursacht werden. Zu den Ursachen zählen ebenso Veränderungen des Knorpelstoffwechsels im Alter, Stoffwechselstörungen, angeborene Fehlbildungen und erworbene Gelenkdeformierungen, wie sie beispielsweise als Folge von entzündlichen Gelenkserkrankungen oder nach einer Verletzung auftreten können.

Eine weitere Ursache kann jahrelange Fehlbelastung des Hüftgelenkes beim Gehen sein. (siehe Abb. 1&2) Je grösser der Stoss beim Gehen und je unpräziser die Bewegung, desto schneller ist der Knorpelabrieb. Die Hauptursache für die Fehlbelastung der Hüftgelenke ist der, von der Natur nicht vorgesehene, hohe Anteil des Sitzens pro Tag in den westlichen Industrienationen. Das stundenlange Sitzen führt dazu, dass sich die Hüftbeuger immer weiter verkürzen. Daraus resultierend, kann der Mensch nicht mehr physiologisch korrekt mit aufrechtem Oberkörper gehen. Das wiederum führt zu Überlastung der Nacken- und Rückenmuskulatur sowie der falschen Knie-und Hüftstellung und damit der erhöhten Knorpelabnutzung.

 

Langzeitfolgen

Die durch die Arthrose verursachten Schmerzen können zu Schonhaltungen führen, die dann andere Gelenke und Strukturen des Körpers überlasten und Folgeerkrankungen oder Folgearthrosen verursachen. Ausserdem führt der Schmerz zu weniger Bewegung und wer sich weniger bewegt, legt automatisch an Gewicht zu, was wiederum einen negativen Effekt auf die Arthrose-Beschwerden hat. So kommen viele von Arthrose Betroffene in eine Abwärtsspirale. Oberstes Therapieziel ist, wieder aus dieser Abwärtsspirale herauszukommen.

 

Konventionelle Therapie

Zu den konservativen Behandlungsmethoden bei Hüftarthrose zählen in erster Linie die Reduktion des Körpergewichts bei Übergewicht und Bewegungsübungen, welche von einer Physiotherapeutin/ einem Physiotherapeuten zusammengestellt und instruiert werden und die Muskeln rund ums Gelenk kräftigen sollen. Weitere Behandlungsansätze sind Massage, Wärme-/ Kälteanwendungen, pharmakologische Behandlung, orthopädische Hilfsmittel, sowie Operation bei erfolgloser konservativer Behandlung. Die Ziele der konservativen Therapie ist die Funktion des Gelenkes zu erhalten und den Schmerz zu reduzieren.

 

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

kyBounder und kyBoot eignen sich hervorragend, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und der Abwärtsspirale durch die Arthrose zu entkommen – Und das ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Die akuten Schmerzen werden zügig gelindert und durch die schonendere Belastung der Hüftgelenke, sind wieder längerer Gehstrecken schmerzfrei möglich.

Das weich-elastische Schaumstoffmaterial wirkt wie eine "Knautschzone" und dämpft die Schläge auf die Gelenke beim Gehen und Laufen um ein Vielfaches.

Es wird wieder angenehmer sich zu bewegen und die Hüftbeschwerden lassen meist schon nach wenigen Minuten nach. Wer sich gerne und viel bewegt, hat es viel leichter übermässige Pfunde loszuwerden, was wiederum eine geringere Belastung der Gelenke zur Folge hat. Naherzu alle Arthrose betroffene Kunden berichten über eine Verbesserung ihrer Schmerzen seit sie einen kyBoot tragen.

Nicht allein die dämpfende Wirkung hilft gegen die Schmerzen. Auf der weich-elastischen Unterlage bleibt man beim Stehen automatisch fortwährend ganz leicht in Bewegung. Beim Stehen und Gehen auf weich-elastischen Materialien muss die tiefenstabilisierende Muskulatur einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Gelenke stabil zu halten. Eine kräftige tiefenstabilisierende Muskulatur sorgt für aufgerichtete Haltung und dadurch präzisere Bewegungen in den Gelenken. Bewegungsmangel aufgrund von Schmerzen hat langfristig Muskelschwund zur Folge. Aufgrund dessen kann es schneller zu Überlastungserscheinungen im Hüftgelenk kommen. Durch das propriozeptive, sensomotorische und koordinative Training auf instabiler Unterlage können die Gelenke in Belastungssituationen wieder besser stabilisiert werden und dem Fortschreiten der Arthrose kann somit entgegengewirkt werden. Das Training der tiefenstabilisierenden Muskulatur lässt sich durch das Tragen von kyBoot ganz leicht in den Alltag einbauen.

Achtung! Kurzfristige Wirkungen werden gern mit nachhaltigen Wirkungen verwechselt.

Die durch den kyBoot ausgelösten Anpassungsprozesse im Körper können Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Es ist ein langwieriger Prozess, um eine nachhaltige Veränderung zu erreichen.

Trotzdem spürt man die Wirkung des weich-elastischen Materials auch kurzfristig z.B. durch Lösen von Muskelverspannungen oder Verringerung von Druckstellen. Diese kurzfristigen Wirkungen dürfen aber nicht mit den nachhaltigen Wirkungen verwechselt werden, denn in einer Woche kann der langfristige Anpassungsprozess noch nicht so fortgeschritten sein, dass es spürbar wäre.

Kurzfristige Wirkungen hingegen können genauso schnell wie sie kamen auch wieder verschwinden oder sich sogar in Beschwerden umwandeln, wenn die Pausen anfangs nicht beachtet werden.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, daß eine Erstreaktion und das Verringern des positiven Gefühls in den ersten Wochen mit kyBoot nicht bedeutet, daß die kyBoot nicht mehr wirken, sondern daß lediglich das kurzfristige Wohlgefühl geringer wird!

Prävention mit kybun

Jeder weiß, daß der Körper mit der Zeit Verschleisserscheinungen aufweist und irgendwann Probleme und Beschwerden beim Gehen und Laufen auftreten. Erst bei Beschwerden fangen die meisten jedoch an, ihren Körper bewusst als zerbrechliches und vergängliches Gebilde wahrzunehmen. In den meisten Fällen ist es jedoch schon zu spät und es sind irreversible Schäden an Gelenken wie Knorpelabrieb entstanden.

Daher ist es wichtig nicht erst zu handeln wenn Schmerzen zu spüren sind oder zunehmen. kyBounder und kyBoot helfen schon in der Jugend die Gelenke zu schonen und Arthroseproblemen vorzubeugen.

 

Erstreaktionen

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen

 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei Hüftarthrose wichtig:

  1. Beide Übungen sind wichtig
  2. Falls Schmerzen bei der schnellen Übung auftreten, kleine Schritte machen und mir hoher Schrittfrequenz gehen
  3. Langsame Übungen helfen die stabilisierende Muskulatur um das Hüftgelenk wieder aufzubauen
  4. Lockernde Bewegungen helfen verspannte Hüftmuskeln zu lösen

 

Anwendungstipps

  • Aufrechte Körperhaltung
  • Keine zu langen Schritte
  • Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kyBoot laufen oder kyBounder benutzen. Ermüdung beachten > kybun Übungen regelmäßig machen und wenn nötig eine kurze Pausen einlegen.
  • Job: Möglichst wenig Sitzen. Anfangs sitzen und Stehen abwechseln und Ersatzschuhe zum Wechseln mitnehmen
  • Wenn Sie sich im kyBoot auch nach einer Testrunde unsicher/ zu wackelig fühlen, empfehlen wir Ihnen ein kyBoot-Modell der 2. Generation. Diese Modelle haben im Mittelfussbereich einen etwas breitere Sohle, was mehr Stabilität verleiht. Lassen Sie sich von den kyBoot-Fachleuten vor Ort beraten.
  • Wenn auch das 2. Genetations-kyBoot-Modell Ihnen zu instabil ist, raten wir zum kyBounder. Hier können Sie die Dicke wählen wo Sie sich wohl fühlen (je dicker, desto instabiler, desto Trainings-intensiver). Zusätzlich kann man sich an einem festen Gegenstand festhalten, was gerade am Anfang nach der Operation hilfreich sein kann, bis man wieder das Vertrauen in die Hüfte zurückgefunden hat.
  • Bei Hüftarthrose sind präzise Bewegungen essenziell. Achten Sie sich auf genaue Bewegungen und machen Sie bei Ermüdung oder Schwäche unbedingt eine Pause. Ein seitliches Abkippen auf dem weich-elastischen Material muß korrigiert werden, damit der Fuß, das Knie sowie die Hüfte achsengerecht belastet werden. 
  • Wenden Sie sich an einen kybun-Händler ihres Vertrauens, wenn Sie weitere Fragen haben, sich unsicher fühlen oder sich die Schmerzen im kyBoot, trotz befolgen der Tipps, nicht verbessern.

 

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