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Hüftschmerzen

Bei Hüftgelenksleiden tritt der Schmerz am häufigsten in der Leistengegend auf. Jedoch können Hüftgelenksbeschwerden auch Schmerzen an der Aussenseite des Hüftgelenks, im oberen Anteil des Oberschenkels, im Gesäss und gelegentlich im Knie hervorrufen.

Mit kybun können Hüftschmerzen gelindert werden. Durch das weich-elastische Stehen bzw. Gehen werden die Stösse vom harten Untergrund gedämpft und gleichzeitig die Hüftmuskulatur gestärkt sowie die Haltung verbessert.

Der Zürcher Jürg Wrubel hat einige Hüft- und Rückenoperationen hinter sich. Trotzdem sind seine Schmerzen schier unerträglich. Die Ärzte und Therapeuten sind ratlos.

 

 

Definition

Jeder versteht unter „Hüfte“ etwas anderes. Einige Menschen meinen damit nur das Gelenk selbst. Andere betrachten ihr Kreuz, ihr Becken und den oberen Oberschenkel als Teil ihrer Hüfte.

Laut Definition umfasst die Hüfte das Hüftgelenk und deren Umgebung von der Taille bis zum oberen Teil des Beins.

Hüftschmerzen können nach starker körperlicher Beanspruchung, aber auch in Ruhe auftreten. Sie können sich als morgendliche Anlaufschmerzen, als phasenweise auftretende Schmerzen oder auch als Dauerbeschwerden äussern. Häufig gehen sie mit Instabilitätsgefühl, Steifheit und einer Einschränkung des Bewegungsausmasses einher.

Man unterscheidet zwischen akuten und chronischen Schmerzen, die bereits länger als drei Monate andauern.

 

Ursachen

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, die Hüftschmerzen hervorrufen können. Es ist daher wichtig, dass eine differenzierte Abklärung dieser Beschwerden erfolgt.

Eine häufige Ursache für Schmerzen an der Hüfte sind Verschleisserscheinungen (Arthrose) am Gelenk.

Hüftschmerzen werden oft mit Arthroseschmerzen an der Hüfte gleichgesetzt. Die Hauptursachen sind jedoch meist im Bereich zugehöriger Muskeln, Sehnen, Schleimbeutel und Nerven zu finden. Manchmal stimmt auch etwas nicht mit dem Kreuz (LWS), oder die Störung liegt ausserhalb des Bewegungssystems.

Andere Ursachen:

  • Überlastung durch Training und Arbeit (z.B. verspannte Hüftmuskulatur)
  • Hüftimpingement (Blockade des Hüftgelenks)
  • Unfälle oder Verletzungen am Gelenk
  • Angeborene Fehlstellungen
  • Osteoporose
  • Infektionen
  • Chronische Arthritis
  • Stoffwechselerkrankungen (Gicht, Rheuma)
  • Druck auf Nerven (Nervenwurzel in der Wirbelsäule oder lokal im Hüftgelenk)

 

Langzeitfolgen

Hüftschmerzen können zu Schonhaltungen führen, welche andere Gelenke und Strukturen des Körpers überlasten und Folgeerkrankungen oder Folgeschmerzen verursachen. Ausserdem führt der Schmerz zu weniger Bewegung und wer sich weniger bewegt, legt automatisch an Gewicht zu, was wiederum einen negativen Effekt auf die Hüftbeschwerden hat. So kommen viele, die unter langanhaltenden, chronischen (Gelenk-)Schmerzen leiden, in eine Abwärtsspirale. Oberstes Therapieziel ist, wieder aus dieser Abwärtsspirale herauszukommen.

 

Konventionelle Therapie

Zu den konservativen Behandlungsmethoden bei Hüftschmerzen zählen in erster Linie die Reduktion des Körpergewichts bei Übergewicht und Bewegungsübungen, welche von einer Physiotherapeutin/ einem Physiotherapeuten zusammengestellt und instruiert werden. Dadurch sollen die Muskeln rund ums Gelenk gekräftigt und die Beweglichkeit der Hüfte verbessert werden. Weitere Behandlungsansätze sind Massage, Wärme-/ Kälteanwendungen, pharmakologische Behandlung oder orthopädische Hilfsmittel. Die Ziele der konservativen Therapie ist die Funktion des Gelenkes zu erhalten und den Schmerz zu reduzieren.

 

kybun Wirkungsprinzip – Proaktiv handeln

kyBounder und kyBoot eignen sich hervorragend, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen und der Abwärtsspirale durch die Hüftschmerzen zu entkommen – Und das ganz ohne zusätzlichen Zeitaufwand. Die akuten Schmerzen werden zügig gelindert und durch die schonendere Belastung der Hüftgelenke, sind wieder längerer Gehstrecken schmerzfrei möglich.

Das weich-elastische Schaumstoffmaterial wirkt wie eine "Knautschzone" und dämpft die Schläge auf die Gelenke beim Gehen und Laufen um ein Vielfaches.

Es wird wieder angenehmer sich zu bewegen und die Hüftbeschwerden lassen meist schon nach wenigen Minuten nach. Wer sich gerne und viel bewegt, hat es viel leichter übermässige Pfunde loszuwerden, was wiederum eine geringere Belastung der Gelenke zur Folge hat. Naherzu alle Kunden mit (Gelenks-) Schmerzen berichten über eine Verbesserung ihrer Schmerzen seit sie einen kyBoot tragen.

Nicht allein die dämpfende Wirkung hilft gegen die Schmerzen. Auf der weich-elastischen Unterlage bleibt man beim Stehen automatisch fortwährend ganz leicht in Bewegung. Beim Stehen und Gehen auf weich-elastischen Materialien muss die tiefenstabilisierende Muskulatur einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Gelenke stabil zu halten. Eine kräftige tiefenstabilisierende Muskulatur sorgt für aufgerichtete Haltung und dadurch präzisere Bewegungen in den Gelenken. Bewegungsmangel aufgrund von Schmerzen hat langfristig Muskelschwund zur Folge. Aufgrund dessen kann es schneller zu Überlastungserscheinungen im Hüftgelenk kommen. Durch das propriozeptive, sensomotorische und koordinative Training auf instabiler Unterlage können die Gelenke in Belastungssituationen wieder besser stabilisiert werden und die (Gelenk-) Schmerzen nehmen ab. Das Training der tiefenstabilisierenden Muskulatur lässt sich durch das Tragen von kyBoot ganz leicht in den Alltag einbauen.

Achtung! Kurzfristige Wirkungen werden gern mit nachhaltigen Wirkungen verwechselt.

Die durch den kyBoot ausgelösten Anpassungsprozesse im Körper können Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Es ist ein langwieriger Prozess, um eine nachhaltige Veränderung zu erwirken.

Trotzdem spürt man die Wirkung des weich-elastischen Materials auch kurzfristig z.B. durch Lösen von Muskelverspannungen oder Verringerung von Druckstellen. Diese kurzfristigen Wirkungen dürfen aber nicht mit den nachhaltigen Wirkungen verwechselt werden, denn in einer Woche kann der langfristige Anpassungsprozess noch nicht so fortgeschritten sein, dass es spürbar wäre.

Kurzfristige Wirkungen hingegen können genauso schnell wie sie kamen auch wieder verschwinden oder sich sogar in Beschwerden wandeln, wenn die Pausen anfangs nicht beachtet werden.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass eine Erstreaktion und das Verringern vom positiven Gefühl in den ersten Wochen mit kyBoot nicht bedeutet, dass die kyBoot nicht mehr wirken, lediglich das kurzfristige Wohlgefühl wird geringer!

Prävention mit kybun

Jeder weiß, dass der Körper verschleißt und irgendwann Probleme und Beschwerden beim Gehen und Laufen auftreten. Erst bei Beschwerden fangen die meisten jedoch an ihren Körper bewusst als zerbrechliches und vergängliches Gebilde wahrzunehmen. In den meisten Fällen ist es jedoch schon zu spät und es sind irreversible Schäden an Gelenken wie Knorpelabrieb entstanden.

Daher ist es wichtig nicht erst zu handeln wenn Schmerzen zu spüren sind oder zunehmen. kyBounder und kyBoot helfen schon in der Jugend die Gelenke zu schonen und Arthroseproblemen vorzubeugen.

 

Erstreaktionen

Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen

 

kybun-Übungen

Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen

Folgende Anpassungen der Standarddurchführung des Intervall Walkings sind bei Hüftschmerzen wichtig:

  1. Fokus auf schnelle Übungen
  2. Langsame Übungen zur Erholung zwischendurch; bei der Durchführung darauf achten nicht zu langsam zu gehen, da sich sonst die Muskulatur verspannt

 

Anwendungstipps

  • Aufrechte Körperhaltung
  • Keine zu langen Schritte
  • Alltag/Freizeit: Möglichst viel im kyBoot laufen oder kyBounder benutzen. Ermüdung beachten > kybun Übungen regelmässig machen und wenn nötig eine kurze Pausen einlegen.
  • Job: Möglichst wenig Sitzen. Anfangs sitzen und Stehen abwechseln und Ersatzschuhe zum Wechseln mitnehmen
  • Wenn Sie sich im kyBoot auch nach einer Testrunde unsicher/ zu wackelig fühlen, empfehlen wir Ihnen ein kyBoot-Modell der 2. Generation. Diese Modelle haben im Mittelfußbereich einen etwas breitere Sohle, was mehr Stabilität verleiht. Lassen Sie sich von den kyBoot-Fachleuten vor Ort beraten.
  • Wenn auch das 2. Genetations-kyBoot-Modell Ihnen zu instabil ist, raten wir zum kyBounder. Hier können Sie die Dicke wählen wo Sie sich wohl fühlen (je dicker, desto instabiler, desto Trainings-intensiver). Zusätzlich kann man sich an einem festen Gegenstand festhalten, was gerade am Anfang nach der Operation hilfreich sein kann, bis man wieder das Vertrauen in die Hüfte zurückgefunden hat.
  • Bei Hüftschmerzen sind präzise Bewegungen essenziell. Achten Sie sich auf genaue Bewegungen und machen Sie bei Ermüdung oder Schwäche eine Pause. Ein seitliches Abkippen auf dem weich-elastischen Material muss korrigiert werden, damit der Fuß, das Knie sowie die Hüfte achsengerecht belastet werden.
  • Wenden Sie sich an einen kybun-Händler ihres Vertrauens, wenn Sie weitere Fragen haben, sich unsicher fühlen oder sich die Schmerzen im kyBoot, trotz befolgen der Tipps, nicht verbessern.

 

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